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Typisch für das protestantische Selbstverständnis: Die Konfirmation bekräftigt die Annahme des Gläubigen durch Gott. Die Konfirmation erfreut sich als Fest auch heute großer Beliebtheit.

Schon in der Taufe ist die Annahme des Menschen durch Gott zugesprochen; mit der Konfirmation bekräftigt die Gemeinde diese Annahme. Am Übergang von der Kindheit zum Erwachsenenleben findet üblicherweise die Konfirmation statt.

Zwar gibt es für sie keinen biblischen Auftrag, auch ist sie kein Sakrament, aber sie gehört zum protestantischen Selbstverständnis. Die Jugendlichen erhalten seelsorgliches Geleit, Fürbitte und Segen. Ihr persönlicher Konfirmationsspruch - selbst ausgesucht - unterstreicht dies.

Vorbereitet auf die Konfirmation werden die Jugendlichen im Kirchlichen Unterricht, durch den sie mit den zentralen Aussagen des christlichen Glaubens und mit dem Leben der Gemeinde vertraut gemacht werden.

Die Konfirmation, die im Gemeindegottesdienst vollzogen wird, berechtigt zur Teilnahme am Abendmahl und zur Wahl des Presbyteriums. Konfirmierte können außerdem Taufpatin oder -pate werden.

Quelle: ekir.de © 2005